Die Zukunft ist längst da …
… sie ist nur nicht gleichmäßig verteilt. So oder so ähnlich hat es der Science-Fiction-Autor William Gibson gesagt. Auf Organisationen trifft das Zitat ziemlich genau zu: Dort gibt es immer schon Menschen, die Spaß und Motivation daran haben, Dinge anders und besser zu machen. Nur sind sie meistens verstreut.
Manche sitzen in Fachabteilungen, die einen arbeiten an KI, die anderen an Nachhaltigkeit, wieder andere an Kommunikation oder in Forschung und Entwicklung. Vielleicht gibt es sogar schon informelle Grassroots-Bewegungen zu dem einen oder anderen Thema.
Das Ding ist: Ganz häufig wissen sie nichts voneinander. Und selbst die Führung hat oft kein vollständiges Bild davon, was sich in der Organisation bereits formiert und bewegt.
Das bedeutet sehr viel ungenutztes Potenzial. Deshalb arbeiten wir mit dem Zweiten-Kreis-Ansatz: Wir machen sichtbar, wie viel Transformationsenergie in einer Organisation schon vorhanden ist, ziehen sie zusammen und bringen sie in eine größere Wirksamkeit.
Eine Wärmebildkamera für die Organisation
Ein zentrales Element dabei ist das, was wir ein Attraktor-Event nennen: ein Anlass, bei dem diese Menschen überhaupt erst einmal zusammenkommen. Ein Attraktor-Event muss nicht riesig sein, idealerweise lässt es sich innerhalb weniger Wochen umsetzen. Es funktioniert ein bisschen wie eine Wärmebildkamera, die auf die Organisation gerichtet ist: Aha, da passiert schon was!
Was wir über Attraktor-Events gelernt haben
Der Name ist entscheidend
Hier lohnt es sich tatsächlich, Hirnschmalz hineinzustecken. Was eint die verschiedenen Menschen, die eingeladen werden sollen? Und was würde sie eher abschrecken? Bei einem Attraktor-Event in einer großen deutschen Medienanstalt fiel die Wahl deshalb auf „Tag der Zukunftskompetenz“ statt „Nachhaltigkeitstag“. Eingeladen hat zwar die Nachhaltigkeitsabteilung, angesprochen werden sollten aber bewusst Menschen in der ganzen, sehr großen Organisation, auch solche, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit nur bedingt identifizieren.
Sichtbar machen, was schon da ist
Es geht nicht darum, eine Organisation von null an zu motivieren. Interessant ist: Welche Initiativen gibt es bereits? Wer arbeitet schon an ähnlichen Fragen? Welche Ideen liegen in Schubladen? Welche Menschen ziehen andere an? Konkret heißt das: weniger Vorträge, mehr Formate für Austausch und Zusammenarbeit, etwa Speeddating, Hackathon, Barcamp oder World Café.
Nach dem Event geht es erst richtig los
Wenn danach nichts passiert, verpufft die Energie. Ein gutes Attraktor-Event braucht deshalb von Anfang an eine Anschlusslogik: Wer bleibt im Gespräch? Wer bildet den Zweiten Kreis? Welche Themen werden weiterbearbeitet? Was ist der nächste konkrete Schritt? Und wie lässt sich das, was entstanden ist, so kultivieren, dass daraus eine Bewegung wächst?
Vom Event zur Bewegung
Genau das begleiten wir: Wir konzipieren, planen und setzen Attraktor-Events um und entwickeln darauf aufbauend einen Zweiten Kreis und eine Transformations-Community.