Unsere Ausbildung
Ausbildung
Zweiter Kreis
Wirksam machen,
was schon da ist.
In vielen Organisationen ist längst mehr in Bewegung, als oben ankommt. Der zweite Kreis macht diese Energie sichtbar und übersetzt sie in konkrete Schritte. In unserer Ausbildung zeigen wir, wie man einen Zweiten Kreis von Grund auf entwickelt.
Nutzen, was
schon da ist.
Der zweite Kreis ist kein Verteiler, kein Beteiligungsformat und keine Liste von Multiplikator:innen. Er macht sichtbar, wo in Teams, Abteilungen und Netzwerken bereits Energie, Wissen und Initiative vorhanden sind – und wie daraus konkrete Schritte werden.
Die Ausbildung verbindet Theorie, Wahrnehmung und konkretes Handwerkszeug. Am Ende stehen konkrete Entwürfe für den eigenen Organisationsalltag.
Der Rahmen
auf einen Blick
- Format
- Eine Präsenzphase (Do–So) auf dem Felixhof, danach zwei begleitete Integrationstermine
- Dauer
- ca. 8–10 Wochen
- Ort
- Felixhof bei Oberaudorf; Integration online
- Teilnahmegebühr
- 3.290 € zzgl. MwSt.
- Unterkunft & Vollverpflegung
- 170 €/Nacht (zusätzlich)
- Gruppengröße
- max. ca. 10 Teilnehmende
Online dient nur dem Transfer und der Integration, nicht dem Kern – denn Feldwahrnehmung, Resonanz, Körper und Ort stehen im Zentrum.
Vier verschränkte Lernfelder
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Konzept
Emergenz, Komplexität und Cynefin, das Zusammenspiel von Kernteam, Zweitem und Drittem Kreis und Gesamtorganisation, Adjacent Possible, Superposition, Requisite Variety und polyrhythmische Transformationsarchitektur.
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Körper und Feld
Spannung halten, Ambiguität nicht vorschnell auflösen, Lebendigkeit, Erstarrung und Überhitzung wahrnehmen, Resonanz von Anpassung unterscheiden und Kontrolle, Sog, Widerstand und Vertrauen körperlich lesen.
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Werkzeuge
Der Zweiter-Kreis-Canvas, Warm Data, Attraktoren von Menschen und Themen, Experimente und Good Practices, Kommunikationsarchitektur, Rhythmus- und Ritualdesign sowie Rückkopplung zur formalen Organisation.
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Praxis und Partitur
Die eigene Transformationsspannung klären, Feldbeobachtungen sammeln, kleine Gärtnerinterventionen testen, eine 90-Tage-Partitur entwickeln und eine erste Jahreslogik und Rhythmusarchitektur skizzieren.
Das Leitmotiv: die wachsende Pflanze.
Gute Gärtner ziehen nicht an Pflanzen, damit sie schneller wachsen. Sie arbeiten an den Bedingungen: Boden, Licht, Wasser, Abstand, Schutz.
So ähnlich funktioniert der zweite Kreis. Er ersetzt keine Strategie und keine Führung. Er sorgt dafür, dass sichtbar und nutzbar wird, was in der Organisation schon da ist: Ideen, Beziehungen, Erfahrung, Widerspruch, Mut.
Der Felixhof
Gearbeitet wird in einem Haus, das selbst von Rhythmus, Material und Pflege erzählt: Die Präsenzphase findet auf dem Felixhof statt, einem Bergbauernhaus von 1458 bei Oberaudorf – rund 50 Minuten von München entfernt, eingebettet zwischen Wald, Wiese und Berg.
Der Ort passt zu einer Ausbildung, in der es darum geht, das aufzuspüren, was schon in Bewegung ist.
Choreografie der Hof‑Phase
Die Präsenzphase auf dem Felixhof läuft von Donnerstag bis Sonntag und folgt einem klaren Bogen.
- 01 Möglichkeitsökologie betreten
- 02 Körper, Feld und Resonanz lesen
- 03 Zweiten Kreis gestalten
- 04 Umsetzung und Integration vorbereiten
Zwischen Hof und Integration: die eigene Praxis.
Zwischen den Präsenzphasen geht es zurück in den eigenen Alltag: mit einer konkreten Frage, offenen Augen und Gesprächen im Umfeld. Was zeigt sich dort? Wo hakt es? Wo bewegt sich etwas? Daraus entsteht ein kleiner Praxistest, dessen Erfahrungen wieder in die Gruppe zurückfließen.
An wen richtet sich die Ausbildung?
Die Ausbildung richtet sich an Menschen, die Veränderung in Organisationen, Netzwerken, Kommunen oder Institutionen begleiten und dafür mehr brauchen als Projektlogik, Kommunikationskampagnen oder klassische Beteiligungsformate.
- Transformationsverantwortliche
- Organisationsentwickler:innen
- Community- und Netzwerkgestalter:innen
- Führungskräfte mit Veränderungsauftrag
- Prozessbegleiter:innen
Ergebnisse
- schneller erkennen, woran Veränderung tatsächlich hängt
- weniger Energie in Scheinlösungen und Symptombearbeitung verlieren
- Gespräche so führen, dass relevante Informationen sichtbar werden
- Handlungsspielräume im eigenen System besser einschätzen
- kleine Tests nutzen, bevor große Maßnahmen beschlossen werden
- Entscheidungen treffen, die besser zum Kontext passen
Vorgespräch
Für Organisationen mit konkretem Veränderungsvorhaben: ein kurzes Gespräch zu Kontext, Bedarf und passendem Einstieg.